Inhalt

Interview mit WDR 5 "Morgenecho"

"Russland und die NATO"

Vor dem Hintergrund der 48. Münchner Sicherheitskonferenz sprach Elke Hoff mit WDR 5 unter anderem über die Folgen der Finanzkrise für Militäreinsätze und Sicherheitspolitik.

zum Interview

Elke Hoff zur Verlängerung des ISAF-Mandats 26.01.2012

Elke Hoff zur Verlängerung des ISAF-Mandats 26.01.2012

155. Sitzung vom 26.01.2012 Dauer: 00:11:21

Beitrag in der Zeitschrift für Kommunalpolitik "das rathaus"

Die Bundeswehr wird neu aufgestellt

Im Koalitionsvertrag hielten CDU, CSU und FDP noch grundsätzlich an der Wehrpflicht fest, vereinbarten aber, eine Kommission einzusetzen, die Eckpunkte für eine neue Organisationsstruktur der Bundeswehr erarbeiten sollte. Diese Kommission empfahl die von der FDP gewünschte Aussetzung der Wehrpflicht und eine erhebliche Reduzierung der Truppenstärke. Inzwischen hat der Verteidigungsminister das Konzept zur Stationierung der Bundeswehr in Deutschland vorgelegt, das nun schrittweise umgesetzt wird.

Interview in der "Internationale Politik"

"Im Moment befinden wir uns in einer hochkritischen Phase"

Elke Hoff über die Lage am Hindukusch

Dateianhang:

Elke Hoff zur Perspektive für Afghanistan 15.12.2011

Elke Hoff zur Perspektive für Afghanistan 15.12.2011

149. Sitzung vom 15.12.2011 Dauer: 00:09:29

Gastkommentar in der Financial Times Deutschland

"Der Schatten über der Afghanistan-Konferenz"

Wer zu viel will, verhindert Lösungen. Die USA sollten einsehen, dass sie auf Dauer keine Sonderstellung einnehmen können.

zum Kommentar

Interview mit dem RBB Inforadio

"Wie weiter in Afghanistan?"

Elke Hoff zur Bonner Afghanistankonferenz

zum Interview

Interview auf NZZ-Online

"Die NATO ist keine Weltpolizei"

Elke Hoff über die Folgen der Intervention in Libyen

zum Interview

Pressemitteilung Stellenanhebungen

11.11.2011

HOFF / KOPPELIN: Deutliche Verkürzung der aktuellen Wartezeiten auf Beförderung durch beschlossene Stellenanhebungen

BERLIN. Zu den heute durch den Haushaltsausschuss beschlossenen, umfangreichen Stellenanhebungen für Soldatinnen und Soldaten in der Feldwebellaufbahn und Beamtinnen und Beamten der Bundeswehr des mittleren Dienstes erklären die sicherheitspolitische Sprecherin Elke HOFF und der Hauptberichterstatter im Haushaltsausschuss für den Verteidigungsetat der FDP-Bundestagsfraktion Jürgen KOPPELIN:

Durch die beschlossenen 506 Stellenanhebungen im militärischen Bereich und 292 Stellenanhebungen im zivilen Bereich können die entstandenen Wartezeiten bei einer Beförderung deutlich verkürzt werden.

Mit dieser Maßnahme hat die FDP-Bundestagsfraktion nach der Verabschiedung des Einsatzversorgungs-Verbesserungsgesetzes erneut unter Beweis gestellt, dass sie ihrer Verantwortung für die Soldatinnen und Soldaten gerecht wird und sich für die Belange der Bundeswehr aktiv einsetzt.

Bedingt durch strukturelle Defizite konnten viele Soldatinnen und Soldaten sowie Beamtinnen und Beamte der Bundeswehr trotz Erfüllung aller Voraussetzungen nicht befördert werden. Die immer länger werdenden Wartezeiten, die die Betroffenen nicht selbst zu verantworten haben, hatten negative Auswirkungen auf die Motivation und die Attraktivität der Bundeswehr als Arbeitgeber. Gerade in der Phase des Umbaus der Bundeswehr muss die geleistete Arbeit auch entsprechend anerkannt und honoriert werden.

Diesen Artikel...

Pressemitteilung Stationierungskonzept

26.10.2011

HOFF: Stationierungskonzept schafft Klarheit

BERLIN. Zum heute durch den Verteidigungsminister vorgestellten Stationierungskonzept erklärt die sicherheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Elke HOFF:

Die FDP-Bundestagsfraktion begrüßt die Vorlage des Stationierungskonzepts. Damit wird endlich die Verunsicherung bei den Bundeswehrangehörigen und ihren Familien beendet. Wir werden prüfen, ob die durch das Verteidigungsministerium festgelegten Kriterien, insbesondere im Bereich der Wirtschaftlichkeit und Funktionalität, eingehalten wurden. Die FDP-Bundestagsfraktion hat Verständnis für die Sorgen der Kommunen, die durch eine Standortschließung betroffen sind. Daher fordern wir die Bundesregierung auf, für strukturschwache Regionen Maßnahmen zu entwickeln, die die betroffenen Gemeinden unterstützen.

Diesen Artikel...

Elke Hoff zum EVVG 30.09.2011

Elke Hoff zum EVVG 30.09.2011

131. Sitzung vom 30.09.2011 Dauer: 00:07:13

Pressemitteilung Einsatzversorgungs-Verbesserungsgesetz

31.08.2011

HOFF: Einsatzversorgung unserer Soldatinnen und Soldaten verbessert

BERLIN. Zum heute im Kabinett verabschiedeten Gesetzentwurf zur Verbesserung der Einsatzversorgung von Soldatinnen und Soldaten erklärt die sicherheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Elke HOFF:

Der heute im Kabinett verabschiedete Gesetzentwurf zur Verbesserung der Einsatzversorgung unserer Soldatinnen und Soldaten setzt endlich Teile der seit langem gestellten Forderungen der FDP um. Für die FDP-Bundestagsfraktion stand vor allem die vereinfachte Anerkennung und die verbesserte Versorgung von seelisch verwundeten Soldaten hierbei im Vordergrund. Es hat sechs lange Jahre gedauert, bis auch die Bundesregierung und das Verteidigungsministeriums erkannt haben, das in diesem Bereich ein großer Handlungsbedarf besteht. Allerdings wurden wichtige Forderungen der FDP-Bundestagsfraktion noch nicht umgesetzt. Dies betrifft vor allem die Glaubhaftmachung einer einsatzbedingten Traumatisierung, die Anerkennung eines Schädigungsgrads von 30 statt 50 Prozent sowie die doppelte Anrechnung von Einsatzzeiten. Gerade in diesem Bereich ist es wichtig, dass die Soldatinnen und Soldaten wissen, dass das Parlament seiner Verantwortung nachkommt, die mit einer Entsendung in den Einsatz verbunden ist.

Diesen Artikel...

Elke Hoff zur Beisitzerin im FDP-Präsidium gewählt

Die FDP hat auf ihrem Bundesparteitag vom 13. bis 15. Mai 2011 in Rostock die Weichen für eine personellen und inhaltlichen Neuanfang gestellt.

Elke Hoff wurde mit 90,8% als Beisitzerin ins Präsidium der FDP gewählt. Sie wird dort künftig den Landesverband Rheinland-Pfalz vertreten.


Aktuelle Meldungen

Agrarkongress der FDP-Bundestagfraktion in Kiel

Christel Happach-Kasan Am 20.02.2012 führte die FDP-Bundestagsfraktion auf Initiative von Dr. Christel Happach-Kasan in Kiel einen agrarpolitischen Kongress für Landwirte und interessierte Bürger unter dem Titel „Zukunftschancen für die unternehmerische Landwirtschaft“ durch. Auf diesem dritten Kieler Agrarkongress der FDP  referierten und diskutierten hochrangige Wissenschaftler und Vertreter aus der Praxis.

Dr. Christel Happach-Kasan begrüßte die zahlreich erschienen Gäste, stellte die Referenten vor und führte in die aktuellen agrarpolitischen Themen ein. Die politischen Rahmenbedingungen der Landwirtschaft würden bestimmt durch die Europäische Agrarpolitik wie auch die mit dem Erneuerbaren Energiengesetz realisierte Förderung der energetischen Nutzung von Biomasse, so Happach-Kasan. Beide Instrumente müssten der Anforderung genügen, der Landwirtschaft geeignete Rahmenbedingungen für die Herausforderungen der Zukunft zu geben. Vor allem Ernährungssicherung und die Bereitstellung von Biomasse für die rohstoffliche und energetische Nutzung bei Beachtung der Nachhaltigkeitskriterien stünden dabei im Zentrum. Es müssten Lösungen gefunden werden für Konflikte, die sich aus der Flächenkonkurrenz ergeben, so die FDP-Expertin. Die FDP sei technologieoffen und strebe eine wissenschaftsorientierte Politik an. Leitbild sei die unternehmerische Landwirtschaft. Diese brauche "gestalterische Freiräume, um standortgerecht und Ressourcen schonend zu wirtschaften", hob Happach-Kasan hervor.

Günther Hildebrand, agrarpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, zeigte in Vertretung des Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Kubicki in seinem Grußwort einen weiteren Gegensatz auf: Der Markt für landwirtschaftliche Produkte sei globalisiert, die Verbraucherinnen und Verbraucher wünschten sich jedoch regionalen Produkte. Beide Themen seien Chancen und Herausforderungen für den Landwirt, in die sich die Politik nicht einmischen sollte.


Landwirtschaft vor globalen Herausforderungen


Professor Schmitz stellte in seinem ausführlichen Eingangsreferat anschaulich dar, dass die globalen Herausforderungen an die Landwirtschaft, weltweiten Hunger zu stillen und die Nachfrage an Agrarrohstoffe zu befriedigen, nur zu bewältigen seien, wenn:

  • faire Wettbewerbsbedingungen für alle Landwirte am globalen Markt herrschen,
  • die moderne Landwirtschaft nicht stigmatisiert wird, sondern die Gesellschaft offen gegenüber neuen Technologien ist,
  • die europäische Agrarpolitik entbürokratisiert wird, 
  • Intensivlandwirtschaft und Ökolandbau standortangepasst betrieben werden und eine nachhaltige Produktionssteigerung gelingt, 
  • in Entwicklungsländern gute Regierungsführung herrscht, Bildung und Ausbildung sowie der Technologietransfer verbessert werden.

Johannes Thomsen, Berater für Rinderhaltung an der der Landwirtschaftskammer ging auf die besondere Bedeutung der Rinderhaltung in Schleswig-Holstein ein, von der 45% der Wertschöpfung der Landwirtschaft in S-H erbracht werden. Die Milchleistung der Kühe wurde ebenso gesteigert wie die Milchproduktion pro Hektar Futterfläche, so Thomsen.

Auch Werner Schwarz, Präsident des Landesbauernverbandes stellte heraus, dass schleswig-holsteinische Landwirte auf Wachstum setzten. Die günstigen klimatischen Bedingungen, die hohen Ertragspotentiale sowie eine gute Futtereffizienz in der Tierhaltung böten eine ideale Grundlage für eine erfolgreiche Landwirtschaft. Er stellte heraus, dass die Ertragsregion Deutschland global dringend gebraucht werde. Deutschland sei zwar nach den Niederlanden drittgrößter Exporteur von Lebensmitteln aber dennoch Nettoimportland.  

Gentechnik hält Einzug in viele Lebensbereiche


Michael Goldmann, Britta Reimers und Christel Happach-Kasan Michael Goldmann, Britta Reimers und Christel Happach-Kasan In der anschließenden Podiumsdiskussion führte Britta Reimers, Mitglied des Europaparlamentes, auf die Frage nach so genannten gentechnikfreien Regionen aus, dass eine solche Deklaration unmöglich sei, da die Gentechnik bereits in vielen Bereichen des täglichen Lebens Einzug gehalten habe, so z.B. als Baumwolle in unseren Euroscheinen. Professor Schmitz hielt eine solche politische Festlegung für verfassungsrechtlich bedenklich, da es die freie Berufsausübung der Landwirte einschränke.

Ein weiteres, umstrittenes Thema war die Kofinanzierung von Programmen aus der sog. II. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik. Gerade Länder, welche eine Haushaltskonsolidierung beschlossen haben, wie Schleswig-Holstein können die Kofinanzierung nicht immer aufbringen. Die FDP fordert auf nationaler und europäischer Ebene, dass die Kofinanzierung auch von Stiftungen oder aus dem Kreditwesen generiert werden kann.

Den zweiten Teil des Kongresses eröffnete der Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hans-Michael Goldmann. Er schlug einen Bogen von den Ansprüchen der Gesellschaft an die Landwirtschaft insbesondere an die Tierhaltung über die Gemeinsame Agrarpolitik bis hin zum kundigen Verbraucher. Leistungen, die die Gesellschaft von der Landwirtschaft fordert, müssten auch bezahlt werden, hob der Liberale hervor.

Sinnvolle Biomassenutzung mit Blick auf CO2-Emissionen


Günther Hildebrand, agrarpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Günther Hildebrand, agrarpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Die Impulsreferate des zweiten Teils widmeten sich der Erzeugung und Nutzung von Energie aus Biomasse. Professor Dr. Gernot Klepper vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel stellte die Potentiale für Bioenergie weltweit dar. Bisher habe die Verfeuerung von Holz den größten Anteil an der Bioenergienutzung. Wesentliches Ziel der energetischen Biomassenutzung sei die Minderung der CO2-Emissionen. Deshalb müsse das Kriterium CO2-Minderung entscheidenden Einfluss auf die Förderung haben. Dies sei zurzeit nicht der Fall, kritisierte er. Die Szenarien, wie viel Fläche für die Erzeugung von Agrarrohstoffen zur Verfügung stünden, hätten eine große Bandbreite, die unter anderem vom Bevölkerungswachstum wie auch dem Fleischkonsum in Schwellenländern abhänge. Klepper wies darauf hin, dass vor dem 1. Weltkrieg ein Drittel der Ackerfläche in Deutschland für Futter für Zugtiere genutzt wurde.

Professor Dr. Friedhelm Taube, Christian-Albrecht-Universität Kiel, ging auf die Biogaserzeugung in Schleswig-Holstein ein. Mehr als ein Drittel des angebauten Mais in Schleswig-Holstein würde in Biogasanlagen genutzt werden. Er plädierte für eine Landnutzung, die sich an den spezifischen Standorteigenschaften orientiert. Moorige Standorte setzten z. B. bei ackerbaulicher Nutzung Emissionen frei. Professor Taube fordert eine kohärentere Politik, um höchste Ökoeffizienz zu erreichen, das Erneuerbare Energiegesetz, die Cross-Compliance-Bestimmungen und die Programme aus der II. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik müssten aufeinander abgestimmt werden. Außerdem müsse sichergestellt werden, dass durch gute Wärmekonzepte die Biomasse effizienter als bisher genutzt wird.

Professor Dr. Klaus Dierssen, Institut für Ökosystemforschung der Christian-Albrecht-Universität Kiel, führte zu den Ansprüchen des Naturschutzes an die Produktion von Biomasse zur energetischen Nutzung aus. Er forderte ein Handeln nach dem Verursacherprinzip, denn umweltschonendes Wirtschaften müsse preiswerter sein als umweltbelastendes.

Wissenschaftliche Forschung besser berücksichtigen


Diskussionsrunde beim Agrarkongress der FDP-Fraktion Diskussionsrunde beim Agrarkongress der FDP-Fraktion In der Abschlussdiskussion führte Dr. Christel Happach-Kasan aus, dass es für die Politik eine enorme Herausforderung darstelle, im Erneuerbare Energiengesetz (EEG) die Einspeisevergütung so zu gestalten, dass die Landwirte, die ihr Einkommen am Markt erwirt-schaften, eine faire Chance gegenüber den Landwirten erhalten, die ihr Einkommen durch die politisch festgesetzte Einspeisevergütung erwirtschaften. Die Runde war sich einig, dass die Wissenschaft teilweise erhebliche Schwierigkeiten hat, ihre Erkenntnisse der Bevölkerung sowie den Medien und der Politik gegenüber darzustellen und eine Berücksichtigung ihrer Erkenntnisse bei politischen Entscheidungen aber auch beim Verbraucherverhalten zu erwirken. Hier bestehe deutlicher Verbesserungsbedarf.  

Günther Hildebrand lobte in seinem Schlusswort, dass der Kongress zahlreiche Denkanstöße gegeben haben, die jetzt in politisches Handeln umgesetzt werden müssen.

 

Kontaktformular

 
 

Link zum liberalen Fernsehen

zum Seitenanfang