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Informationen zum Wahlkreis

Liebenswerte und lebenslustige Menschen, eine wunderschöne Landschaft zwischen Rhein und Westerwald, eine mittelständisch geprägte Wirtschaft sowie eine zentrale Lage zwischen den Ballungsräumen Rhein-Ruhr und Rhein-Main zeichnen die beiden Landkreise Neuwied und Altenkirchen aus, meinen Wahlkreis 198 im nördlichen Rheinland-Pfalz.

Mit seinen rund 180.000 Einwohnern ist der Landkreis Neuwied der viertgrößte Kreis in Rheinland-Pfalz. Er hat eine Größe von rund 626 Quadratkilometern. Der Landkreis besteht aus der großen kreisangehörigen Stadt Neuwied (knapp 66.000 Einwohner) und den Verbandsgemeinden Asbach (mit 4 Ortsgemeinden), Bad Hönningen (4 Ortsgemeinden), Dierdorf (1 Stadt, 5 Ortsgemeinden), Linz (1 Stadt, 6 Ortsgemeinden), Puderbach (16 Ortsgemeinden), Rengsdorf (14 Ortsgemeinden), Unkel (1 Stadt, 3 Ortsgemeinden) und Waldbreitbach (6 Ortsgemeinden).

Im Landkreis Altenkirchen mit seiner Größe von 642 Quadratkilometern leben rund 140.000 Menschen. Er besteht aus der Stadt Herdorf und den Verbandsgemeinden Altenkirchen (Kreisstadt und 41 Ortsgemeinden), Betzdorf (1 Stadt und 4 Ortsgemeinden), Daaden (9 Ortsgemeinden), Flammersfeld (26 Ortsgemeinden), Gebhardshain (12 Ortsgemeinden), Hamm (Sieg) (12 Ortsgemeinden), Kirchen (Sieg) (1 Stadt und 5 Ortsgemeinden) und Wissen (1 Stadt und 5 Ortsgemeinden).

Die beiden Landkreise, von denen rund die Hälfte ihrer Flächen Waldgebiete sind, zeichnen sich durch ihre reizvolle Natur aus, die sich auf vielfältige Art und Weise erleben lässt: Rheinsteig und Westerwaldsteig laden zum Wandern ein, mit dem Schiff lassen sich die Rhein- und Weinorte am Mittelrhein entdecken oder mit dem Fahrrad die Wälder, Berge und Täler erkunden. Aufgrund der guten Anbindungen sind alle touristischen Attraktionen ­bequem zu erreichen.

Auch das kulturelle Angebot in den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen kann sich sehen lassen. Neben den zahlreichen Musik-, Tanz- und Theater-Veranstaltungen, die die Vereine, Initiativen und Einrichtungen im Laufe eines Jahres ehrenamtlich organisieren, lohnt sich ein Besuch der Museen. Das Roentgen-Museum in Neuwied (Kreismuseum) zählt mit seiner vor- und frühgeschichtlichen Sammlung, mit der Präsentation der Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts und der Sammlung seltener Merk- und Grabsteine im Museumsgarten zu einem der bedeutendsten Museen des Mittelrheins. Der Kreis Altenkirchen würdigt mit dem Bergbau-Museum in Herdorf-Sassenroth die Bedeutung des Bergbaus und des Hüttenwesens für die Entwicklung der Region. Das Besucherbergwerk "Grube Bindweide" in Steinebach ist ein vor rund 70 Jahren stillgelegtes Eisenerzbergwerk, das durch umfangreiche Baumaßnahmen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Die Arbeit unter Tage wird mit der Grubenbahn erkundet.

Die Wirtschaft im Kreis Neuwied wird insbesondere geprägt von Betrieben der Eisenverarbeitung, des Stahl- und Maschinenbaues, der Papier- und Verbandstofffabrikation sowie der Baustoffherstellung. Das Rückgrat der Wirtschaft im Kreis Altenkirchen bilden ebenfalls Maschinenbau und Metall. Daher liegt es sehr nahe, dass die beiden Landkreise zusammen mit dem benachbarten Westerwaldkreis anstreben, Innovationszentrum für Metall und Keramik zu werden.

www.kreis-neuwied.de

www.kreis-altenkirchen.de

Aktuelle Meldungen

Keine Gefahr für regulär Beschäftigte

Der FDP-Fraktion war bei der Entwicklung des Bundesfreiwilligendienstes (BDF) wichtig, dass die Arbeitsmarktneutralität erhalten bleibt. Die Einsatzstellen werden entsprechend durch das zuständige Bundesamt fortlaufend überprüft, betonte FDP-Jugendpolitiker Florian Bernschneider. Dadurch werde verhindert, dass Einsatzstellen ihre regulär Beschäftigten ersetzen, um Personalkosten einzusparen. Die Kritik der SPD am Freiwilligendienst laufe also ins Leere.

Bernschneider führte aus, dass Schwarz-Gelb sichergestellt habe, dass es möglichst zu keinen Verzerrungen auf dem Arbeitsmarkt durch Freiwilligendienstleistende komme. „Deshalb haben wir auf der Übernahme dieser Regelung aus dem Zivildienst bestanden. Sie besagt, dass reguläre Beschäftigung durch Zivildienstleistende, beziehungsweise Bundesfreiwilligendienstleistende, nicht ersetzt werden darf“, unterstrich der jugendpolitische Sprecher der FDP im Bundestag.

Als „scheinheilig“ wertete Bernschneider den Vorwurf der Sozialdemokraten, die die angeblich fehlende Arbeitsmarktneutralität des BFD kritisierten und vor einer drohenden Schieflage am Arbeitsmarkt aufgrund der Freiwilligendienste warnten.

Florian Bernschneider Florian Bernschneider Der BFD sei kein Arbeitsmarktinstrument, stellte Bernschneider noch einmal klar. An anderer Stelle werde die Koalition von der SPD dafür kritisiert, das ehemalige Bundesamt für den Zivildienst mit neuen Aufgaben betraut zu haben - darunter übrigens auch die Kontrolle der Arbeitsmarktneutralität im BFD. „Die Sozialdemokraten agieren in der Diskussion um die Freiwilligendienste völlig kopflos und verstricken sich in Widersprüche“, kommentierte der Liberale die Vorwürfe.

Bernschneider ist davon überzeugt, dass das Freiwilligendienstekonzept der schwarz-gelben Koalition greift. „Die Jugendfreiwilligendienste wie der Bundesfreiwilligendienst werden hervorragend angenommen. Nun gilt es, die Evaluation des BFD abzuwarten, die noch im ersten Halbjahr 2012 vorgelegt werden soll.“ Hier stehe für die Liberalen Qualität vor Quantität, so der Freiwilligendienst-Experte der FDP-Bundestagsfraktion.
 

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